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Die härteste Zielgruppe der Welt: Kinder zwischen Markt & Schutzräumen

Short thesis

Kinder sind eine wichtige und herausfordernde Zielgruppe für digitale Plattformen. Ständig ändern sie ihre Interessen. Massen an Inhalten sind die Antwort. Aber nicht jedes Angebot sollte von Kindern gesehen werden. Plattformen müssen genauso wie Inhalteanbieter dafür sorgen, ein adäquates Umfeld für Kinder zu schaffen. Wie erreicht man die härteste Zielgruppe der Welt? Und wie sichert man dabei ihr digitales Umfeld? Wie schützt man Kinder auf digitalen Plattformen?

Description

Keine Zielgruppe ändert sich so schnell wie die der Kinder. Ständig gilt es, einen neuen Jahrgang zu überzeugen. Gleichzeitig ist die Konkurrenz um die Aufmerksamkeit dieser Zielgruppe enorm. Nach Kino und Fernsehen, haben auch digitale Plattformen Kinder für sich entdeckt. Apps, Websites und YouTube-Kanäle wetteifern um ihre Zuneigung und natürlich auch um die ihrer Eltern.

Die Sehgewohnheiten von Kindern erlauben gerade auf digitalen Plattformen einen geringeren Anspruch an die Produktion und unzählige Mehrfachverwertung. Außerdem sind auf den Plattformen auch ganz neue Angebote möglich: Interaktive Videos und Geschichten sind dabei erst der Anfang.

Das führt zu einer unüberschaubaren Masse und Varianz an Inhalten. Diese Inhalte sollen für Kinder nicht schlecht, also verstörend oder gar entwicklungsbeeinträchtigend sein. Nicht jeder Inhalt sollte von Kindern gesehen und ihnen angepriesen werden. Neben den Inhalteanbietern selbst haben hier auch die Plattformen die Verantwortung, ein adäquates Umfeld für die Kinder zu schaffen.

Wie erreicht man Kinder mit medialen Inhalten in der digitalen Gesellschaft? Welche neuen Darstellungsformen gibt es? Wie sichert man digitale Umfelder für Kinder? Und welche Inhalte lassen sich refinanzieren?

This session will be held in German and will be translated into English.

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The toughest audience – children between market and safe spaces
No other target group is changing as rapidly as children. A new age group is waiting to be won over at every turn. At the same time, there is an enormous level of competition for this target group’s attention. After the discovery of children by cinema and television, digital platforms have now followed suit. Apps, websites and YouTube channels are competing for their affection and, naturally, for that of their parents.

Children's viewing habits, particularly on digital platforms, facilitate a lower level of sophistication in terms of production as well as countless ways for multiple utilisation. Furthermore, platforms enable entirely new services: Interactive videos and stories are only the beginning.

This leads to an unmanageable amount and variety of content. This content must not be bad for children, meaning disturbing or harmful in terms of their development. Not every production is made to be viewed by children or to be advertised to them. Besides content providers, platforms also bear responsibility for creating an adequate environment for children.

How can children in digital society be reached with media content? What new types of presentation are there? How can the digital sphere be safeguarded for children? And which types of content can be refinanced?

 

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